Stadtteilarchiv

Das Konzept zur Errichtung eines Stadtteilmuseums und Stadtteilarchivs wurde bereits 1991 von der IG Äußeren Neustadt ausformuliert. Angedacht waren damals Räume in der Böhmischen Straße 17. Ein Teil dieser Bürgerinitiative bildete die Arbeitsgruppe Geschichtswerkstatt. Sie erforschte die Äußere Neustadt und dokumentierte sie. Nachdrücklich setzte sich diese Gruppe für den Erhalt der historischen Bausubstanz ein und legte den Grundstein dafür, dass der Charme dieses Gründerzeitviertels auch während der zahlreichen Sanierungsmaßnahmen der 1990er Jahre weitgehend erhalten blieb.

Durch die Forschungstätigkeit und das Sammeln vieler Neustädter Artefakte, bildete sich ein beachtlicher Bestand von 15 m lfd. Aktenmaterials. Durch einen Hausbrand 2004 im Stadtteilhaus drang Löschwasser in die Materialien, zerstörte sie teilweise und brachte die Ordnung im angelegten Archiv durcheinander. Die IG löste sich 2006 auf. Der Bestand blieb ungeordnet, in Kisten verpackt auf dem Dachboden erhalten. Der Stadtteilhaus Dresden Äußere-Neustadt e.V. griff 2009 die Idee wieder auf, ein Stadtteilarchiv zu etablieren. Er gründete das Stadtteildokumentationszentrum Dresden Neustadt.

Letzte Neuigkeiten

von Ulla Wacker


Unsere Wanne ist am 3. und 10. Oktober Spielstätte für zwei tschechische Puppenbühnen. Die Kulturtage stehen in diesem Jahr unter dem Motto »Heimat«. Dazu folgendes vom Veranstalter, der Kommunalgemeinschaft Euroregion Oberes Elbtal/Osterzgebirge e.V.

"Den 23. TDKT haben wir das Motto »Heimat« gegeben. In der gesamten Euroregion Elbe/Labe spielt die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region – und zwar auf beiden Seiten der Grenze – eine große Rolle. Diese hat sehr viel mit dem individuellen Gefühl und Verständnis von Heimat zu tun, mit der Verortung sowohl in räumlicher Hinsicht als auch im übertragenen Sinne, z.B. im politischen, historischen, sozialen oder künstlerischen Raum. Diese Verortung bestimmt die Identität von Menschen, ihr Fehlen oder Verlust werden meist als große Verunsicherung empfunden.

Eine besondere Brisanz hat das Thema Heimat in der sächsisch-tschechischen Grenzregion aufgrund der Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg. Mehrere Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen und beschäftigen sich oft über Generationen hinweg noch heute mit diesem Thema. Andererseits zogen Menschen in die entvölkerten Gebiete, zu denen sie meist keinen Bezug hatten und nur langsam einen heimatlichen herstellen konnten. Die Nachwirkungen dessen spürt man bis heute in vielerlei Hinsicht."

Mehr über die TDKT

von Ulla Wacker

Seit vielen Jahren ist ein Teil unseres Hofes gesperrt, da die Mauer zum benachbarten Grundstück einsturzgefährdet ist. Viele Varianten der Sanierung wurden geprüft und viele Gespräche geführt. Heute startete endlich die Mauersanierung. Ein patentiertes Verfahren ermöglicht die Sanierung der Mauer im Bestand. Der Niveauunterschied beider Grundstücke bereitete am meisten Kopfzerbrechen, der beträgt immerhin fast drei Meter. Abreißen und Neubau waren schwer vorstellbar bzw. sehr teuer. Die Firma Bau-Sanierungstechnik GmbH mit Sitz in Zwickau bringt genug Erfahrungen und das Knowhow mit, dieses knifflige Problem zu lösen. Hier könnt ihr mehr zum Verfahren lesen: Stützmauern. Betreut wird die Maßnahme von der STESAD GmbH.

Wir freuen uns, dass wir im nächsten Jahr unser 25-jähriges Bestehen im frisch sanierten Hof feiern können und laden euch schon heute herzlich ein!

von Ulla Wacker

Die neue Museumssaison startet unter geänderten Bedingungen. Wir öffnen bis auf weiteres auf Anfrage und Absprache! Damit besteht jedoch die wunderbare Möglichkeit einer individuellen Führung. Die derzeitige Ausstellung zeigt die 30-jährige Geschichte des Stadtteilfestes BRN in Bild und Ton.

Wir freuen uns auf Euren Besuch und bitte vergesst die Masken nicht. Hier geht's zum Kontakt.

Demnächst im Stadtteilhaus

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