BRN-Museum

1. Warum ein Museum?
  • die Geschichte der BRN ist neueren Republikanern und Touristen nicht bekannt
  • vor allem die Geschichte der Entstehung soll vermittelt werden
  • die Dokumentation der vielen bunten und einmaligen Aktionen zur BRN sollen ermöglicht werden
  • die BRN ist ein wichtiger Teil der Geschichte der Neustadt,
  • mit der BRN identifizieren sich die Neustädter
  • und zahlreiche Nachfragen verschiedenster Altersgruppe

 
Diese Aspekte sind die wichtigsten, die uns veranlasst haben dieses Museum weiterzuführen. Dabei soll auch die Stadtteilentwicklung der Nachwendezeit dargestellt werden.

2. Wer macht das Museum?

Gründung: durch Stefanie Schwerk und Sebastian Schwerk
Schnapsidee von Stefanie und Sebastian im April 2006. Angedacht als einmalige Aktion, fortgeführt als brachiale Baustelle (immerhin etwas, was in der Neustadt noch nicht „fertig“ ist). Ist ein MITMACHMUSEUM!! Funktioniert nur durch Eure Hilfe.

  • Ausstellung 2006 in der Louisenstr. 48
  • Ausstellung 2007 in der Scheune
  • Ausstellung 2008 fällt aus wegen Grippe
  • Ausstellung 2009 fällt aus wegen Doppelhochzeit oder Grippe
  • Ausstellung 2010 Aber Hallo, zum Jubiläum zeigen wir sogar die Sackhaare, die Andreas P. beim legendären BRN Nacktlauf verloren hat und die kaputte Rathaustür von der Demo „Wir bleiben hier“ 1995. Oder auch nicht. (Zitat der Homepage http://dieneustadt.de/BRN-Museum/)


Im Jahr 2010 ist KULTUR AKTIV e.V. als Kooperationspartner dazu gestoßen. Mit Ihrer Idee der Errichtung von Botschaften anderer Mikronationen zur BRN 2010 haben sie einen großen Beitrag zum Jubiläumsjahr geleistet. Mit ihrer finanziellen und ideellen Unterstützung konnte die Ausstellung besser ausgestattet werden und bildet somit die Basis für die dauerhafte Ausstellung. Sie haben die Idee der Pässe wieder aufleben lassen, die nun im Museum auch erworben werden können.

Das BRN-Museum entwickelt unter der Trägerschaft des Stadtteilhauses Dresden Äußere-Neustadt e.V. weiter.

Ulla Wacker – Vorstand des Stadtteilhauses Dresden Äußere-Neustadt
Sie kennt die BRN und den Stadtteil wie kaum ein anderer. Sie lebt seit 1990 in der Neustadt. Seit vielen Jahren gestaltet sie Veranstaltungen im Stadtteilhaus für die BRN und engagiert sich für den Stadtteil. Neben vielen Vereinen und Beiräten ist sie Mitglied der „Schwafelrunde ohne Ritter“, einer losen Vereinigung, welche sich aus verschiedenen Veranstaltern, Bunten Republikanern, Geschäfts- und Gewerbeleuten zusammensetzt, die die BRN zu einem gelungenen und interessanten Stadtfest verhelfen und sie so umgestalten wollen, dass es ein Fest für alle wird.

Anett Lentwojt - Archivleiterin des Stadtteilarchiv Dresden Neustadt
Anett ist Wirtschaftspädagogin. Sie übernimmt die Koordination und Organisation des BRN-Museums. Sie akquiriert neue Ausstellungsobjekte, schreibt Verträge erstellt die Datenbank und übernimmt alle anderen „rückwärtigen Dienste“, sprich: unser Kalfaktor.

3. Was ist im Museum zu sehen?
  • Originale Plakate der BRN
  • Programme
  • Satzungen
  • Fotos
  • Film- und Tonaufnahmen
  • Ausstellungsobjekte der BRN
  • T-Shirts
  • Banner und Fahnen
  • leider kein BRN-Geld
4. Wer ist die Zielgruppe des Museums?
  • Eingeborene
  • Bunte Republikaner
  • Neustädter
  • Dresdner
  • Schulklassen
  • Touristen
5. Wo finde ich das Museum?

Stadtteilarchiv Dresden Neustadt
Prießnitzstraße 18
01099 Dresden
Telefon: 0351-267 22 07
Email: stadtteilarchiv@googlemail.com
www.facebook.com/brn-museum
www.stadtteilhaus.de

6. Wann hat das Museum geöffnet?

Das Museum öffnet auf Anfrage und jeden ersten Sonntag im Monat von 11 - 17 Uhr.

Kontakt:
Stadtteilarchiv Dresden Neustadt
Prießnitzstraße 18
01099 Dresden

Telefon: 0351-267 22 07
Email: stadtteilarchiv@googlemail.com

7. Was kostet der Eintritt?

Eintritt erhält man nur mit BRN-Passes.
Der Pass kann am Einlass erworben werden, Preis 1,00 Euro.
Preis.: 2,00 Euro

8. Kann ich im Museum mitmachen?

Ja.
Das Museum sucht Betreuer für die Öffnungszeiten.
Wissenschaftliche Mitarbeiter, welche zu verschiedenen Aspekten der BRN forschen. Zur Zeit forschen hier die TU Chemnitz zu Gentrifizierung, das Goethe Institut Sao Paulo zu Alternativen Szenen in Deutschland und Brasilien. Bereits betreute Arbeiten stammen aus Norwegen, Deutschland, Spanien, Schweiz in den Bereichen Stadtentwicklung, Förderpolitik, Kommunikationswissenschaften.).
Ehrenamtliche Mitarbeiter zur Weiterentwicklung des Museums. Denn es ist ein Museum in Bewegung, welches sich wie die BRN ständig ändert.
Wir suchen neue Ausstellungsstücke und Objekte zur BRN.
Wir möchten neue Vitrinien, Rahmen und Ausstellungsequipement zur besseren Präsentation der Ausstellungsobjekte anschaffen. Dafür benötigen wir Sponsoren.
Neben der physischen Ausstellung im Stadtteilhaus ist auch eine online-Ausstellung des Museums geplant. Wir benötigen Hilfe im Bereich der Entwicklung der Datenbank und beim Einstellen der Objekte.

Letzte Neuigkeiten

von Ulla Wacker


Unsere Wanne ist am 3. und 10. Oktober Spielstätte für zwei tschechische Puppenbühnen. Die Kulturtage stehen in diesem Jahr unter dem Motto »Heimat«. Dazu folgendes vom Veranstalter, der Kommunalgemeinschaft Euroregion Oberes Elbtal/Osterzgebirge e.V.

"Den 23. TDKT haben wir das Motto »Heimat« gegeben. In der gesamten Euroregion Elbe/Labe spielt die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region – und zwar auf beiden Seiten der Grenze – eine große Rolle. Diese hat sehr viel mit dem individuellen Gefühl und Verständnis von Heimat zu tun, mit der Verortung sowohl in räumlicher Hinsicht als auch im übertragenen Sinne, z.B. im politischen, historischen, sozialen oder künstlerischen Raum. Diese Verortung bestimmt die Identität von Menschen, ihr Fehlen oder Verlust werden meist als große Verunsicherung empfunden.

Eine besondere Brisanz hat das Thema Heimat in der sächsisch-tschechischen Grenzregion aufgrund der Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg. Mehrere Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen und beschäftigen sich oft über Generationen hinweg noch heute mit diesem Thema. Andererseits zogen Menschen in die entvölkerten Gebiete, zu denen sie meist keinen Bezug hatten und nur langsam einen heimatlichen herstellen konnten. Die Nachwirkungen dessen spürt man bis heute in vielerlei Hinsicht."

Mehr über die TDKT

von Ulla Wacker

Seit vielen Jahren ist ein Teil unseres Hofes gesperrt, da die Mauer zum benachbarten Grundstück einsturzgefährdet ist. Viele Varianten der Sanierung wurden geprüft und viele Gespräche geführt. Heute startete endlich die Mauersanierung. Ein patentiertes Verfahren ermöglicht die Sanierung der Mauer im Bestand. Der Niveauunterschied beider Grundstücke bereitete am meisten Kopfzerbrechen, der beträgt immerhin fast drei Meter. Abreißen und Neubau waren schwer vorstellbar bzw. sehr teuer. Die Firma Bau-Sanierungstechnik GmbH mit Sitz in Zwickau bringt genug Erfahrungen und das Knowhow mit, dieses knifflige Problem zu lösen. Hier könnt ihr mehr zum Verfahren lesen: Stützmauern. Betreut wird die Maßnahme von der STESAD GmbH.

Wir freuen uns, dass wir im nächsten Jahr unser 25-jähriges Bestehen im frisch sanierten Hof feiern können und laden euch schon heute herzlich ein!

von Ulla Wacker

Die neue Museumssaison startet unter geänderten Bedingungen. Wir öffnen bis auf weiteres auf Anfrage und Absprache! Damit besteht jedoch die wunderbare Möglichkeit einer individuellen Führung. Die derzeitige Ausstellung zeigt die 30-jährige Geschichte des Stadtteilfestes BRN in Bild und Ton.

Wir freuen uns auf Euren Besuch und bitte vergesst die Masken nicht. Hier geht's zum Kontakt.

Demnächst im Stadtteilhaus

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